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Elektrostatische Aufladung macht sich im Spritzguss besonders beim Ausstoßen der Teile aus der Form bemerkbar. Durch Kontakt und Trennung entsteht Aufladung, die beim Ausform-Vorgang besonders intensiv ist. Bei längerer Lagerung der ausgeformten Teile „diffundiert“ allerdings erneut „Ladung aus dem Inneren“ der Artikel. Die Folge: Nach einiger Zeit (30 – 60 Minuten) führen die Teile erneut eine, wenn auch geringere Ladung. Sie ziehen so trotz der Neutralisierung der Aufladung erneut Staub aus der umgebenden Luft an. 
Bei besonders empfindlichen Vorgängen, wie dem Bedampfen von Auto-Scheinwerfern, werden solche Teile deshalb in speziellen Hordenwagen gelagert, die mit Ionisations-Elektroden, Ventilatoren mit Luftfiltern versehen sind.

Bekannte Schwierigkeiten:

  • Spritzgussteile ziehen bei der Zwischenlagerung Staub an, obwohl sie beim Ausformen neutralisiert wurden.

Abhilfe:

  • Hordenwagen mit Eltex-Ionisatoren und Umluftgebläse mit Luftfiltern

Anlagen-Umfang:

  • Stromversorgung ES51 mit steckbaren Elektroden-Anschlüssen,
  • den Elektroden R51 oder
  • Entladeelektrode SDS,
  • einem Umluftgebläse und Vorgängen zur Absperrung gegen Umgebungsluft.

Eltex-Systeme zeichnen sich durch folgende Vorteile aus:

  • sehr große Ionenabgabe und damit gute Wirksamkeit,
  • stabile, freitragende Elektroden für einfachen Einbau,
  • geringer Platzbedarf, dadurch Einbau auch in engen Anlagen möglich,
  • Funktionsüberwachung der Stromversorgung,
  • Verschmutzungsüberwachung der Elektroden.
Hordenwagen mit Ionengebläse und Luftfilterung
Hordenwagen mit Ionengebläse und Luftfilterung
Freigegeben in Kunststoffformteile

Bei der Veredelung von Spritzguss-Artikeln, wie z. B. dem Bedrucken, der Lackierung, Bedampfung o.ä. sind Verschmutzungen wie z.B. kleine Partikel ein lästiger Störfaktor. Sie lagern sich im Verlaufe des Transportweges oder der Lagerung auf der Oberfläche an und verursachen durch Qualitätsmängel mehr oder weniger hohe Ausschussraten. Durch Elektrostatik entstehen Haftkräfte, die Partikel aus der umgebenden Luft anziehen. Das Beseitigen der Elektrostatik unmittelbar nach der Entnahme aus dem Werkzeug der Spritzgussmaschine ist hier kein allein seligmachendes Mittel. Nacharbeiten vor der Veredelung sind oftmals nötig.

Bei Hand-Arbeitsplätzen haben sich Eltex-Ionenblaspistolen bestens bewährt.

 Vorteile der Anlage:

  • einfache Handhabung,
  • flexibler Einsatz an unterschiedlichen Arbeitsplätzen,
  • gute Beseitigung der Elektrostatik,
  • Staubanziehung tritt nicht mehr auf,
  • deutlich geringerer Ausschuss,
  • bessere optische Qualitäten.

 Geräte sind bei diesem Anwendungsfall:

  • Stromversorgung ES51 mit Funktionsüberwachung,
  • Ionenblaspistolen R36 für den manuellen Einsatz,
  • große Reichweite für sichere Entladung und Abblasender störenden Partikel, auf Wunsch mit integrierter Absaugung der verschmutzen Luft.

Eine Anlage besteht aus:

  • 1 Stromversorgung zum Beispiel ES51.
  • 1 Ionisationsblaspistole (zum Beispiele R36) mit Flachstrahldüse und Luftanschluss von oben,
  • dazu bietet sich, zum griffgünstigen Abhängen, ein Federzug oder Balancer an.
Ionisationsblaspistolen am Handarbeitsplatz zum Abblasen mit ionisierter Luft
Ionisationsblaspistolen am Handarbeitsplatz zum Abblasen mit ionisierter Luft
Freigegeben in Kunststoffformteile

Beseitigung der Elektrostatik im Spritzguss und an Förderbändern

Beim Ausformen nach dem Spritzguss laden sich Kunststoffartikel sehr stark auf. Dies kann nachfolgende Prozesse beeinflussen oder sogar stören.
Bekannte Schwierigkeiten:

  • Artikel kleben an der Form
  • Spritzlinge kleben am Abzugsband
  • Produkte kleben am Transportband zum Behälter

Abhilfe: Eltex-Ionisatoren mit Tiefenwirkung

Eltex-Ionisationsgeräte bewirken:

  • geringere Staubanziehung
  • Ablösen kleiner und leichter Spritzteile, die sonst nur schlecht aus dem Werkzeug fallen
  • Gutes Lösen vom Transportband

 Anlagen-Umfang:

  • der Stromversorgung ES51 mit steckbaren Anschlüssen und Funktionsüberwachung
  • den Elektroden R51 oder
  • den Blasköpfen PR55 oder
  • Ionisationsblaskopf RX21 oder
  • Entladeelektrode SDS

 Eltex-Systeme zeichnen sich durch folgende Vorteile aus:

  • sehr große Ionenabgabe und damit gute Wirksamkeit
  • stabile, freitragende Elektroden für einfachen Einbau
  • geringer Platzbedarf, dadurch Einbau auch in engen Anlagen möglich
  • Funktionsüberwachung der Stromversorgung
  • Verschmutzungsüberwachung der Elektroden
Durchgangs-Elektrode R51-D am Auslaufband einer Spritzguss-Maschine
Durchgangs-Elektrode R51-D am Auslaufband einer Spritzguss-Maschine
Freigegeben in Kunststoffformteile
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Spritzguss: Vermeidung von Saugerabdrücken

Nach dem Spritzguss und der Entnahme durch ein Handlingsystem erfolgt in vielen Fällen eine sofortige Bearbeitung (bohren, fräsen, schneiden u. ä). Durch die hohe Elektrostatik unmittelbar nach dem Spritzvorgang entstehen Haftkräfte, die Staub und Bearbeitungsspäne anziehen, so dass bei hochglänzenden Oberflächen Qualitätsminderungen entstehen.

Hier haben sich Eltex-Ionisationsgeräte bestens bewährt.

Vorteile der Anlage:

  • gute Beseitigung der Elektrostatik
  • Staubanziehung tritt nicht mehr auf
  • Überwachung der Gerätefunktion
  • Alarm bei Defekten im Stromversorgungsgerät ES51oder defekten Elektroden
  • Alarm bei verschmutzten Elektroden

Geräte sind bei diesem Anwendungsfall im Spritzguss kleiner Artikel:

  • Stromversorgung mit Funktionsüberwachung und Verschmutzungsüberwachung,
  • Ionisationsblasköpfe.

Eine Anlage besteht aus:

  • 1 Stromversorgung zum Beispiel ES51.
  • 2 Ionisationsbalsköpfe (zum Beispiele R36) mit Flachstrahldüse, in die Form blasend.
  • Alternativ können hier für einen sicheren und sparsamen Betrieb auch die neuen all-in-one Blasköpfe RX21 eingesetzt werden.
Ionisation zum Freiblasen der Spritzgussform
Handlingsgerät mit integrierten Ionisationsblasköpfen zum Abblasen mit ionisierter Luft
Freigegeben in Kunststoffformteile

Beim Inmould-Labeling erfolgt die Dekoration mit dem Etiketts direkt beim Spritzgießen. Auch geblasene Flaschen und gespritzte oder tiefgezogene Deckel lassen sich so dekorieren. Es ist also kein getrennter Arbeitsgang mehr erforderlich. Dies ist hinsichtlich der Herstellungskosten ein nicht zu unterschätzender positiver Faktor für diese Technik.

Die Label sind nach im Tiefdruck bedruckbar und bieten eine attraktive, hochwertige Optik. Schriftqualität und Farbtreue sind optimal. Die exakte Detailwiedergabe, auch von Halbtönen, ist möglich. Auch Bodenbedruckung von Bechern wird immer wichtiger, da immer mehr Informationen auf einer Verpackung aufgebracht werden müssen. Hier eignet sich das Inmould-Labeling ebenfalls.

Vorteile der Eltex-Technik sind:

  • Platz sparende Bauform der Elektrode
  • Elektrode mit Schutzbeschaltung verhindert Verblitzung, also Überschläge im Werkzeug
  • Generator fernbedienbar

Seit langem bewährt sind in diesen Anwendungen:

  • Aufladegenerator KNH35
  • Elektroden-"Balken" der Baureihe R130
Elektrostatische Aufladung für direktes IML im Kunststoff-Spritzguss
Elektrostatische Aufladung für direktes IML im Kunststoff-Spritzguss
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Spritzguss: Freiblasen der Spritzgussform

Besonders kleine Spritzgussteile neigen beim Ausformen durch Elektrostatik dazu, an der Form zu kleben. Bei Duroplasten kann beim Ausformen Flitter entstehen, der beim nächsten Schuss zu Ausschuss führt.
Hier haben sich Eltex-Ionisationsgeräte bestens bewährt.

Vorteile der Anlage:

  • gute Beseitigung der Elektrostatik
  • Staubanziehung tritt nicht mehr auf
  • Überwachung der Gerätefunktion
  • Alarm bei Defekten im Stromversorgungsgerät ES51oder defekten Elektroden
  • Alarm bei verschmutzten Elektroden

Geräte sind bei diesem Anwendungsfall im Spritzguss kleiner Artikel:

  • Stromversorgung mit Funktionsüberwachung und Verschmutzungsüberwachung,
  • Ionisationsblasköpfe.

Eine Anlage besteht aus:

  • 1 Stromversorgung zum Beispiel ES51.
  • 2 Ionisationsblasköpfe (zum Beispiele R36) mit Flachstrahldüse, in die Form blasend.
  • Alternativ können hier für einen sicheren und sparsamen Betrieb auch die neuen all-in-one Blasköpfe RX21 eingesetzt werden.
Ionisation zum Freiblasen der Spritzgussform
Ionisation zum Freiblasen der Spritzgussform
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Spritzgussteile ziehen nach dem Ausformen Staub an. Das führt, z. B. im Verkaufsregal, zu Wertminderungen. Trotz des Einsatzes von Antistatikmitteln sind oftmals im kritischen Eckkantenbereich Staubablagerung zu beobachten.Hier haben sich Eltex-Ionisationsgeräte bestens bewährt. Eingesetzt werden sie meistens nach dem Ausstoßen aus der Form.

Vorteile der Anlage:

  • gute Beseitigung der Elektrostatik
  • Staubanziehung tritt nicht mehr auf
  • Überwachung der Gerätefunktion
  • Alarm bei Defekten im Stromversorgungsgerät ES51 oder defekten Elektroden
  • Alarm bei verschmutzten Elektroden

Geräte sind bei diesem Anwendungsfall im Spritzguss eines Verpackungseimers:

  • Stromversorgung mit Funktionsüberwachung und Verschmutzungsüberwachung,
  • Entlade-Elektroden mit Durchgang zu weiteren Elektroden,
  • Entlade-Elektroden mit für große Reichweite,

Eine Anlage besteht aus:

  • 1 Stromversorgung zum Beispiel ES51.
  • 4 Entlade-Elektroden (zum Beispiele R51) mit Luftunterstützung für große Reichweite, von oben, unten, links und rechts auf den Eimer blasend.
  • Alternativ ohne Luftunterstützung können hier für einen sicheren und sparsamen Betrieb auch die neuen SDS-Elektroden eingesetzt werden.
Elektroden-Tunnel am Abzugsband einer Spritzgussmaschine neutralisiert Eimer
Elektroden-Tunnel am Abzugsband einer Spritzgussmaschine neutralisiert Eimer

 

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Automatisierungstechnik zur Beflammung

Automatisierungstechnik rund um die Beflammung

Die Flammvorbehandlung von Kunststoffoberflächen bedarf großen Know-hows und viel Erfahrung. Dann hierbei spielen nicht nur die CE-konfome Ausführung und zuverlässige Funktion der Anlage eine Rolle. Auch muss das Verfahren der Beflammung besonders berücksichtigt werden.

Zu diesen Themen haben wir in unserer Geschichte viel Erfahrung gesammelt und bieten Komplettsysteme aus einer Hand an. Von der Projektierung bis zur Inbetriebnahme begleiten wir den gesamten Prozess, um einen einwandfreien Betrieb und Langlebigkeit zu gewährleisten.

Profitieren Sie von unserer Erfahrung mit Automatisierungstechnik und Beflammung u.a. in der Automotive-Industrie oder der Medizintechnik.

Sie sind interessiert?
Bitte kontaktieren Sie uns für Ihr unverbindliches Angebot über das Kontaktformular oder per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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SCC StaticCombiCleaner

Static Combi Cleaner - Reinigung von dreidimensionalen Oberflächen

Die meisten heute in Produktionsprozessen eingesetzten Kunststoffe neigen zum Aufbau starker elektrostatischer Oberflächenladungen. Diese elektrostatisch aufgeladenen (3D-)Oberflächen ziehen in der Umgebungsluft schwebenden Staubteilchen an und verschmutzen. Dies kann zu großen Problemen und Qualitätseinbußen bei Prozessabläufen führen. Mit herkömmlichen Methoden ist die Beseitigung von Verschmutzungen auf dreidimensionalen und strukturierten Oberflächen nur schwer möglich.
Auch Komponenten wie Warenträger, die kontinuierlich im Umlaufbetrieb eingesetzt werden, sind aufgrund ihrer Geometrie nur schwer zu reinigen. Speziell für diese komplizierten Anwendungsbereiche wurde die dynamische Ionisier-Abblasstation entwickelt.

Funktionsweise

Hochwirksame Eltex-Ionisationselektroden im Ein- und Auslauf neutralisieren (oder ionisieren) die Kunststoffoberflächen. Die dazwischen befindlichen drehzahlgeregelten Rotationsdüsen erfassen die elektrostatisch entladenen Partikel und schleudern sie in Richtung Absaugkanal, wo sie vollständig beseitigt werden. Die integrierte Drehzahlregelung ermöglicht eine gleichmäßige druckunabhängige Rotation der Reinigungsdüsen, was zu einer pulsierenden, höchst effektiven Luftreinigung mit konstant hervorragenden Ergebnissen führt. Drehzahl und Luftgeschwindigkeiten lassen sich flexibel den Erfordernissen einer optimalen Reinigung anpassen.

Beseitigung der Elektrostatik in Fördertöpfen

Durch Kontakt und Trennung entsteht elektrostatische Aufladung in Vibrationsförderern. Durch die hohe Schwingfrequenz für den Mikrowurf in der Förderung entstehen immer wieder elektrostatische Störungen in der Förderung. Besonders bei der Förderung leichter Artikel mit großer Oberfläche kommt es durch elektrostatische Aufladungen immer wieder zu Stoppern und "kletternden" Artikeln.

In der Praxis bewährt haben sich, je nach Anwendungsfall:

- Entlade-Elektroden in sinnvoller Nähe über dem Fördertopf,

- punktuelle Entladung mit Ionenbläsern.

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