Tel.: +49 (0) 2056 9320 0 - Fax.: +49 (0) 2056 9320-10 - eMail: buero@schnick.de

In der Verarbeitung von Kunststofffolien entstehen durch Kontakt und Trennungsvorgänge an Umlenkwalzen und besonders an Nip- und Quetschwalzen hohe elektrostatische Aufladungen. Auch Warenspeicher bergen das hohes Potenzial zum Aufladen der Warenbahn.

Elektrostatik tritt aus verschiedenen Gründen als Störfaktor zu Tage:

  • Staubanziehung und Partikelanhaftung
  • Ladungseinschlüsse im Wickel die in der Weiterverarbeitung stören
  • Personalbelästigung durch Überschläge beim Wickelwechsel

Die Entladung im Warenbahnverlauf hilft das Ladungsniveau möglichst gering zu halten. Besonders wichtig ist eine möglichst dicht am Wickel positionierten Ionisationelektrode. Mit dieser werden auch höchste Aufladungen sicher und zuverlässig beseitigt werden. 

Seit langem bewährt sind in diesen Anwendungen:

  • Entladenetzgerät ES51
  • Entadeelektrode R51
Freigegeben in Kunststofffolien
%AM, %10. %958 %2014 %00:%Aug

Spritzguss: Inmould-Labelling "IML"

Spritzguss: Inmould-Labelling "IML"

Das "Einspritzen" fertig bedruckter Etiketten für Verpackungen aller Art setzt sich im Spritzguß immer stärker durch: Denn dies spart einen ganzen Verarbeitungsschritt, verkürzt Rüstzeiten und die hohe Qualität des separat gedruckten Bildes bringt das verpackte Produkt bestmöglich zur Geltung. 

Die Umsetzung dieses Verfahrens ist auch in bestehenden Anlagen schnell und mit wenig Aufwand zu machen. Hierzu bedarf es nur eine Station in der das Etikett aufgeladen werden kann. Die Aufladung hält das Etikett dann sicher im Werkzeug.

Wir bieten Ihnen hierzu umfangreiche Erfahrungen und verschiedene Verfahren: 

  • direktes Inmould-Labelling:
    Durch elektrostatisches Fixieren des Etikettes in der Form.
  • indirektes Inmould-Labelling:
    Durch elektrostatisches Voraufladen des Etikettes vor der Form.
  • manuelles Inmould-Labelling :
    Durch manuelles elektrostatisches Voraufladen des Etikettes vor der Form,

Seit langem bewährt sind in diesen Anwendungen:

  • Aufladegenerator KNH35
  • Elektroden-"Balken" der Baureihe R130
Freigegeben in Kunststoffformteile

Elektrostatische Aufladung zum Verschließen der Seitenfalten

In der Folien Verarbeitung kann elektrostatische Aufladung genutzt werden, um zwei Folienlagen auf einander zu fixieren. Dies hat sich auch in der Beutelherstellung bewährt.

Bei der Produktion von Seitenfaltenbeuteln wird, durch das bewusste Aufladen von Teilbereichen des Folienschlauchs, die Seitenfalte elektrostatisch fixiert. Bereich in denen nicht aufgeladen werden soll können durch eine isolierende Kappe einfach ausser Betrieb genommen werden.
Die elektrostatische Aufladung bewirkt hierbei auch ein Herauspressen der Luft aus dem Seitenfaltenbereich. Die Warenbahn ist hiernach wesentlich besser zu verarbeiten, da sie sich fast wie eine einzelne Folienlage verhält.

Fazit:
Genutzte Elektrostatik optimiert die Beutelherstellung, weil die Produktivität durch das Verschließen der Seitenfalte gesteigert wird. 

Seit langem bewährt sind in diesen Anwendungen:

  • Aufladegenerator KNH35
  • Elektroden-"Balken" der Baureihe R130
Freigegeben in Kunststofffolien

Elektrostatisches Anwickeln

Das elektrostatisches Anwickeln bietet einige Vorteile in der täglichen Anwendung. Folien können bis zum letzten Zentimeter genutzt werden, da Klebstoffbelastungen des Materials nicht entstehen. Die Wickelhülsen brauchen keine Vorbereitung mehr, sondern können direkt eingesetzt werden. Und die Anpresskraft der Aufladung wirkt gleichmässig über die gesamte Arbeitsbreite. 

Somit ist das elektrostatische Anwicklen im Wendewickler bereits seit vielen Jahren auch bei verschiedenen Maschinenbauern schon standardmäßig vorgesehen. Aber auch eine Nachrüstung in bestehenden Maschinen ist möglich.

Seit langem bewährt sind in diesen Anwendungen:

  • Aufladegenerator KNH35
  • Elektroden-"Balken" der Baureihe R130

elektrostatisches Abwickeln im Wendewickler

Freigegeben in Kunststofffolien

Kantengenaues Anwickeln und vermeiden des Teleskopierens

Durch Lufteinschlüsse oder eine zu glatte Folien kommt es beim Aufwickeln von Folien zum Verrutschen der Lagen. Dies kann beim mehrnutzigen Wickeln sogar dazu führen, dass die einzelnen Nutzen in einander gewickelt werden. Oder die Lagen verrutschen so stark auf dem Wickel, dass die Wickel nicht weiterzuverarbeiten sind.

Um dieses zu vermeiden kann man sich der Haftung durch elektrostatische Aufladung bedienen. Hierbei werden an der Aufwicklung schmale Streifen des Materials aufgeladen. Somit wird eine leichte Haftung Lage auf Lage erzeugt, die in Summe so viel Kraft aufbaut, dass ein Teleskopieren ausgeschlossen ist. 

Seit langem bewährt sind in diesen Anwendungen:

  • Aufladegenerator KNH35
  • Elektroden-"Balken" der Baureihe R130
Freigegeben in Kunststofffolien

Anwickeln von Schlauchfolien am Kontaktwickler

Ein kritischer Punkt beim Aufwickeln von Schlauchfolien ist der Wickelwechsel. Der flachgelegte Schlauch wird geschnitten und vom Klebeband auf der Papphülse auf seiner unteren, der Hülse zugewandten Seite angeklebt. Dabei kann es leicht passieren, dass der Schlauch sich öffnet, mit Luft füllt und die ersten Wickellagen dann nicht so sauber wie gewünscht angewickelt werden.

Ursache:

Dünne Schlauchfolien füllen sich durch den Querschnitt beim Wickelwechsel mit Luft und führen zu unsauberen Wickeln.

Abhilfe: 

Verschließen Sie einfach den Schlauch während des Wickelwechsels durch elektrostatische Aufladung! 

Seit Jahren der Praxis bewährt haben sich:

  • Aufladegenerator KNH35
  • Elektroden-"Balken" der Baureihe R130
Blasfolie fixieren beim Anwickeln
Blasfolie fixieren beim Anwickeln
Freigegeben in Kunststofffolien

Vermindern des "Neck-In" in der Flachfolienextrusion

Bei der Flachfolienextrusion kommt es beim Auskühlen der Schmelze auf dem Weg zur Kühlwalze zum Einschnüren der Schmelzefahne. Durch dieses Einschnüren der Schmelze verringert sich die nutzbare Breite in der Fertigware. Diese Verringerung macht sich in der Kalkulation unangenehm bemerkbar.
Zusätzlich kommt es in der fertigen Folie zu Dickstellen im Randbereich, die auf dem Wickel zu sehr starkem Randaufbau kommt. Dies stört beim Wickeln der Folie. 

Der Neck-In bei der Flachfolien-Extrusion wird durch das Haften der Flachfolien unmittelbar nach dem Auftreffen der Schmelze auf der Kühlwalze vermindert.

Speziell für die hohe Temperatur in Düsennnähe gebaute Randzonen-Elektroden fixieren die Schmelze elektrostatisch auf der Kühlwalze. Sie sorgen für gute Haftung der Folie auf der Unterlage bis sie die Kühlwalze verlässt.

Weil elektrostatisches Aufladen gute Haftung zum Untergrund bewirkt, setzt man sie ebenfalls ein, um Kühlvorgänge zu optimieren oder Schlupf an Antriebswalzen zu vermeiden. 

Seit Jahren der Praxis bewährt haben sich:

  • Aufladegenerator KNH35
  • Randzonen-Elektroden der Baureihe R23ATR, 
  • Elektroden-"Balken" der Baureihe R130.

Freigegeben in Kunststofffolien

Schnick Systemtechnik GmbH & Co. KG © 2017