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Dienstag, 30 August 2016 00:00

Hochfrequenzcorona SpotTEC

SpotTEC, Hochfrequenz Koronagenerator

Das effiziente Vorbehandlungssystem von dem Verkleben, Beschichten oder Bedrucken von Kunststoffen zur Verbesserung der Haftung.

Diese Methode wird dort eingesetzt, wo bessere Benetzbarkeit und optimale Haftung notwendig sind. Vorbehandlung von Profilen, Corona Vorbehandlung von Kabeln und anderer Kunststoffoberflächen.

Der SpotTEC erlaubt einfaches und effizientes Vorbehandeln von Spritzgussteilen oder extrudierten Profilen mit 3D-Oberfläche, bei niedrigen Investitions- und Unterhaltskosten. Das System basiert auf dem Prinzip der Hochspannungsentladung im Hochfrequenzbereich.

Mittels integriertem Gebläse wird die Entladung, die zwischen den Elektrodenbügeln im Entladungskopf ensteht, auf den Werkstoff aufgebracht. Damit ist eine Gegenelektrode bei diesem System unnötig.

Der SpotTEC kann schnell und einfach in bestehende oder neue Produktionslinien integriert oder als stand-alone Lösung betrieben werden. Das System ist mit einem oder zwei Entladeköpfen erhältlich, weitere Ausführungen erhalten Sie auf Anfrage. Der SpotTEC erlaubt die Oberflächenvorbehandlung unterschiedlichster Kunststoffprodukte und Anwendungsgebiete. Das System entspricht den CE Richtlinien sowie den EMV Vorschriften.

  • Einfache Installation und Bedienung
    Keine Justierung der Behandlungsparameter nötig. Einfach anschliessen und los geht’s
  • Single- oder Doppelkopfvariante
    Der Generator kann mit einem oder zwei Entladeköpfen ausgestattet werden.
  • Interne Gebläseregelung
    Durch die interne Gebläseüberwachung ist ein gleichbleibender Luftstrom gewährleistet.
  • LED Kontrollanzeigen
    Die LED Anzeigen auf der Vorderseite des Generators zeigen während der gesamten Behandlungsdauer den aktuellen Status des Generators an.
  • Flexible Behandlung
    Speziell für Anwendungen von nichtleitenden Werkstoffen bei Liniengeschwindigkeiten bis max. 20 m/min.
Freigegeben in Plasmabehandlung
Dienstag, 30 August 2016 00:00

Plasmasystem PlasmaTEC-X

PlasmaTEC-X, atmosphärisches Plasmasystem

Tantecs neues PlasmaTEC-X atmosphärisches Plasmabehandlungssystem beinhaltet das Konzept einer DC-Hochspannungsentladung bei normalem Atmosphärendruck. Die Vielseitigkeit des Systems erlaubt die Anpassung und Nutzung in Roboteranwendungen, als Standalonegerät und auch in den meisten anderen Produktionsanwendungen.

Das neue AirTEC System, das in die PlasmaTEC-X Generatoren eingebaut ist, gewährleistet jederzeit automatisch einen gleichbleibenden Arbeitsdruck. Das AirTEC-System justiert automatisch auf den gewünschten Arbeitsdruck, unabhängig von der Schlauchlänge der angeschlossenen Düse. Durch die Kombination des AirTEC- Systems mit dem universellen Spannungsversorgungsmodul ist das PlasmaTEC-X System sehr nutzerfreundlich.

Einzelnes Geräte können auch individuell durch konventionelle Signale oder durch BUS-Signale angesteuert werden. Tantecs neueste Entwicklung ist “Standby air flow.” Durch die HMI- Bedienkonsole kann der Bediener einen Stand-by Luftstrom aktivieren und regulieren, um durch das Erzeugen eines geringen Überdruckes während Standby-Zeiten das Eindringen von Partikeln, Gasen und Rauch in den Düsenkopf zu verhindern.

Die Verbindung zwischen Generator und Plasmadüse ist für einen einfachen und schnellen Düsenwechsel durch eine Standardsteckverbindung ausgeführt. Durch die DC-Technologie und das AirTEC-System sind bei Schlauchlängenwechsel keine Justierungen notwendig.

  • Einfach zu installieren 
    Das System wird einfach an die Versorgungspannung und Druckluft angeschlossen, keine Justierung von Luft oder Leistung notwendig. 
  • Potentialfreie Entladung 
    Erlaubt die Behandlung von leitendem, nichtleitendem und teilleitfähigen Materialen. 
  • Hohe Produktionsgeschwindigkeiten 
    Hochleistungsplasma erlaubt hohe Produktionsgeschwindigkeiten. 
  • Steuersignale 
    Eine große Zahl von verschiedenen Signalen sind über das digitale Interface verfügbar, um die Plasmaentladung jederzeit zu überwachen. 
  • Automatische Luftregulierung 
    Der Generator reguliert unabhängig von der Schlauchlänge immer die richtige Luftmenge und Druck. 
  • Standby air flow 
    Die Luftzufuhr wird elektronisch geregelt und erlaubt neben ein- und ausschalten auch einen einstellbaren Luftstrom im Standby fliessen zu lassen. Dadurch lässt sich bei entsprechenden Anwendungen in Stand- by-Phasen eine Verschmutzung der Düse von innen durch einen Überdruck verhindern. 
  • Kompakt und leicht 
    Kompakte Maße und geringes Gewicht erlauben eine einfache Integration in fast alle Produktionsumgebungen und Roboteranwendungen. 
  • Ausgangsleistungsüberwachung 
    Bei Unterschreiten der eingestellten Alarmwerte werden die notwendigen Alarmsignale ausgegeben. 
  • PlasmaREMOTE 
    Eine HMI-Kontrolleinheit ermöglicht die einfache Einstellung und Überwachung aller Parameter. Die HMI-Kontrolleinheit PlasmaREMOTE kann zwischen 1- 8 PlasmaTEC-X Generatoreinheiten steuern und überwachen. 

 

Freigegeben in Plasmabehandlung
Samstag, 09 August 2014 00:00

Was ist die Oberflächenspannung?

Die Oberflächenspannung ist das Maß der Bestrebung einer Flüssigkeit sich gegen intermolekulare Kräfte zusammen zu ziehen. Diese bewirkt, dass ein Tropfen (ohne Einfluss der Schwerkraft) eine Kugel formt.

Liegt dieser Tropfen auf der Oberfläche eines Festkörpers, ergibt sich nun ein Kontaktwinkel zu dieser Oberfläche. Je kleiner oder spitzer dieser Winkel ist, desto geringer ist die Oberflächenspannung des Festkörpers im Vergleich zur Flüssigkeit. Dies resultiert daraus, dass die "Spannung" in der Flüssigkeit größer ist, als die Kraft, die die Oberfläche des Festkörpers auf die Flüssigkeit ausüben kann. 
Je geringer nun die Oberflächenspannung des Festkörpers ist, desto eher hat die Flüssigkeit das Bestreben sich zusammenziehen. Also wird die Oberfläche des Festkörpers nicht benetzt.

Im Labor wird dieser Test mit einem Kontaktwinkelmessgerät durchgeführt. In der betrieblichen Praxis haben sich hierfür Teststifte (frühe: Dynstifte) bewährt. Diese sind mit einer auf einem Oberflächenspannungswert kalibrierten Tinte gefüllt. Ist der Oberflächenspannungswert, der auf dem Stift steht, erreicht oder überschritten, legt sich die Tinte aus. Ist der Wert nicht erreicht, zieht sich die Tinte zusammen.

Im Beispiel:

Durch eine Vorbehandlung der Oberfläche des Festkörpers wird nun die Oberflächenspannung (Oberflächenenergie) erhöht. Dies bewirkt, dass eine Oberflächen, auch wenn Sie eine hohe Oberflächenspannung aufweist, die Oberfläche benetzt.

Freigegeben in Vorbehandlung
Samstag, 09 August 2014 00:00

Was ist Plasmabehandlung?

Generell ist Plasma ist ein ionisiertes Gas, man bezeichnet es auch als den vierten Aggregatzustand. Es besteht aus Ionen, Elektronen und Atomrümpfen.

In der industriellen Anwendung ist Plasmabehandlung eine Variante zur Vorbehandlung einer Oberfläche zur Optimierung der Benetzbarkeit.

Bei dieser Art der Vorbehandlung wird im Einflussbereich des Plasma die Oberfläche oberflächlich aufgebrochen, durch die Temperatur des Plasmas, und aktiviert durch das in Plasma vorliegenden Ozon. Durch den Ozongehalt im Plasma werden an der zuaktivierenden Oberfläche OH- und OOH-Gruppen angelagert. Hierdurch entstehen polare Gruppen an denen die benetzende Flüssigkeit anbinden kann.
Oberflächenspannungstest

Der Nachweis der Behandlung erfolgt am einfachsten mittels Testtinten und Teststiften.

Durch den Einsatz von Prozessgasen, anstelle normaler Druckluft, können weitere Effekte an Oberflächen erzielt und Funktionale Gruppen erzeugt werden.

Lesen Sie hier mehr zu Tantec Plasmasystemen.

Freigegeben in Vorbehandlung
Samstag, 09 August 2014 00:00

Was ist Vorbehandlung?

Die Oberflächenvorbehandlung ist eine bei vielen Prozessen unumgängliche Maßnahme um Materialien verarbeiten zu können. Das Ziel hierbei ist immer die Benetzbarkeit der Oberfläche zu verbessern und Verankerungspunkte für die Beschichtung zu schaffen. 

Das bedeutet konkret:

  • Lackhaftung auf Kunststoffoberflächen
  • Klebstoffbeschichtung von Folien
  • Bedruckung von Folien
  • Verkleben von Kunststoffspritzgussteilen
  • Kaschieren mit Folien

Der Weg hierhin kann variieren, das Ziel bleibt immer das Gleiche; minimales Aufbrechen der Oberfläche und Anlagerung von Hydroxy-Gruppen (Sauerstoff-Wasserstoff-Gruppen). Hierdurch entstehen polare Gruppen an denen die Beschichtung anbinden kann. Das Maß für diese Eigenschaft ist die Oberflächenspannung oder Oberflächenenergie die sich auf die Interaktion der Oberflächen von Flüssigkeiten und Festkörpern bezieht.

Der Weg zu diesem Ziel kann nun unterschiedlich sein. Hier die gängigsten Methoden:

Allen Verfahren ist gemein, dass doch das einbringen von Energie die oberflächlichen Schichten partiell aufgebrochen und durch den Sauerstoff als Prozessgas die Hydroxy-Gruppen an den freien Bindungen erzeugt werden.

Bei uns finden Sie zu all diesen Verfahren Lösungen die zu Ihrem Prozess passen. Denn jeder Prozess bedarf einer individueller Analyse und eines angepassten Vorbehandlungssystems.

Bitte fordern Sie uns hierzu.

Auf den folgenden Seite finden Sie Lösungen rund um die Oberflächenvorbehandlung mittels Koronavorbehandlung, Plasmavorbehandlung und Beflammung.

 

Hier eine kleine Entscheidungsmatrix:

Verfahren Korona Plasma Beflammung Flammsilikatisierung
Prinzip Lichtbogen wird über Dielektrikum aufrechterhalten

Reaktivgas wird angeregt und als "Plasmajet herausgeleitet.
Einsatz von Arbeitsgasen, z.B. zur Vermeidung der Oxidation
Einführung von Precursoren möglich

Flammplasma wirkt oxidierend Beschichtung der Oberfläche mit reaktiver Silikatschicht.
Wirkung Oberflächenenergie wird erhöht Oberflächenenergie wird erhöht, bei Precursoreinsatz wird Materialantrag erzeugt Oberflächenenergie wird erhöht Oberflächenenergie wird erhöht und eine reaktive, Silikatische Haftvermittlerschicht wird eingebettet 
Equipment

HF-Hochspannungsquelle und angepasste Elektrodenkonfiguration

HF-Hochspannungsquelle und Düsen/Elektrodenanordnung Brennersteuerung und Brenner Gassteuerung mit Dosiereinheit und Brenner
Vorteil
  • Lineare Elektroden
  • große Wirkbreite
  • relativ preiswert
  • geringer thermischer Eintrag
  • Bei Luft als Prozessgas kein zusätzliches Verbrauchsmaterial
  • geringer Thermischer Eintrag in das Material
  • Robot-Einsatz möglich
  • mögliche Abschiebung optischer Schichten
  • Große Behandlungsbreiten
  • hoher Aktivierungsgrad
  • hohe Wirktiefe
  • Robot-Einsatz möglich
  • niedriger Wartungsaufwand
  • Große Behandlungsbreiten
  • hoher Aktivierungsgrad
  • hohe Wirktiefe
  • Robot-Einsatz möglich
  • niedriger Wartungsaufwand
  • mobiler Einsatz durch Handgeräte möglich
  • Silikatischicht wirkt als Haftvermittler
 
Nachteil
  • Begrenzter Aktivierungsgrade
  • begrenzte Aktivierungsdauer
  • niedrige Wirktiefe
  • nicht mobil
  • nur dünne Materialien bis ca. 5mm
  • Kosten für Energie
  • Punktuell, kleine Behandlungsbreite
  • nicht sehr mobil 
  • Investitionskosten
  • Kosten für Verbrauchsmaterial
  • thermischer Eintrag in das Material
  • hoher Invest bei Warenbahnen
  • Kosten für Verbrauchsmaterial
  • Bedarf immer einer entsprechenden Beflammungsstation
Anwendung Warenbahnen, Kunststofffolien und dünne Platten  3D-Teile, Kunststoffe, Elastomere und Metalle Warenbahnen und 3D-Teile, Kunststoff, Metalle, Glas   3D-Teile, Kunststoff, Elastomere, Metalle, Glas 
Freigegeben in Vorbehandlung

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